Mixgetränke aus dem Mikroreaktor
Aus Blau und Gelb wird Grün - das wissen sogar schon kleine Kinder.
Dass das auch für die Mischung von Blue Curacao und Orangensaft gilt,
demonstriert der Einsatz von Mikroreaktoren für die Herstellung von
Mixgetränken … für die erwachsenen Besucher mit, für die kleinsten
Besucher natürlich ohne Alkohol. Hinter diesem publikumswirksamen
Einsatz der kleinen High-Tech-Produkte steckt natürlich ernsthafte
Technologie: die Mikroreaktionstechnik. Mikroreaktionstechnik, das
heißt Mikrokanäle, Mikrokavernen und Mikrofluidik im Einsatz bei der
Erforschung und Herstellung neuer Medizin, umweltschonender Chemikalien
oder dringend benötigter Spezialsubstanzen. Am Beispiel eines
Mikrochemiereaktors und eines Mikrobiologiereaktors werden die
Dimensionen und Möglichkeiten dieser Technologie vorgeführt, und
anschließend kann man dann gleich mal kosten.
Mechatronik Step
"Endlich mal ein Spiel ohne Bildschirm und Joy-Stick", so titeln die
meisten Besucher des Mechatronik Step. Der Spieler muss mittels eigener
Gleichgewichtsverlagerung eine Kugel durch ein Labyrinth steuern. Der
technische Hintergrund ist hier die Kombination von Mikrosensorik bei
der Erfassung der Gleichgewichtslage im Zusammenspiel mit der
notwendigen Automatisierungstechnik, die die Signale an das Labyrinth
und die Zeiterfassung weitergibt. Ein spannendes Spiel für groß und
klein - für alle, die sich in Geschicklichkeit und Schnelligkeit
beweisen wollen.
Wie kommt das Spielzeug ins Ei? - Baue Dein Kunststoff
Spielzeug
Kunststoffe begegnen uns ständig als Produkte des täglichen Bedarfs. In
der stark verkleinerten Version lieben insbesondere Kinder Kunststoff
in Form von Spielzeug im Kinder-Überraschungs-Ei. An dieser Station
wird zunächst gezeigt, wie solch ein Spielzeug hergestellt wird. Doch
es geht noch viel kleiner. Um kostengünstige Mikrosysteme herzustellen,
setzt die Industrie vermehrt auf die Mikrokunststofftechnik. Der
Besucher dieser Station kann erleben, wie kleinste Formen und kleinste
Bauteile bis in den Mikrobereich hergestellt werden.
Fahr den Segway Roller
"Der fällt doch um" ist der erste Gedanke, wenn man den Segway Roller
zum ersten Mal sieht. Wie in einem futuristischen Film mutet dann an,
wenn ein Mensch auf nur zwei Rädern stehen und fahren kann, ohne
umzufallen. Mikrosensoren und Mikroaktoren sorgen dafür, dass der
Roller ständig im Gleichgewicht ist, egal ob man fährt oder steht. An
dieser Station darf man einmal selbst mit dem Segway Roller fahren, ein
unvergessliches Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv … und als
Videomitschnitt noch spektakulärer.
Flugshow - Autogrammstunde mit dem Deutschen Meister im
Modellkunstflug
Kleine und kleinste Flugzeuge steuern Menschen, deren Begeisterung der
Modellfliegerei gilt. In den kleinen Fliegern ist jede Menge High-Tech
versteckt: winzig kleine Sensoren und ebenso winzig kleine Motoren
sorgen für Bewegung und Steuerung … oder dafür, dass das Benzin immer
in der richtigen wohldosierten Menge - oder sollte man sagen: Wenigkeit
- in den Motor gelangt. Der ebenfalls vorgestellt
Mikro-Durchflusssensor ist eine brandneue Entwicklung und meldet
ständig, wie viel Benzin noch vorhanden ist und wie weit man damit noch
fliegen kann. So vermeidet man unnötige Abstürze, braucht aber auch
nicht zu früh wieder landen. Gerade für autonom fliegende kleine sog.
Drohnen ist das genau das richtige, um einen optimierten und
absturzfreien Betrieb zu sichern. Und wer alles ganz genau wissen will,
kann noch mit dem amtierenden Deutschen Meister im Modellkunstflug
fachsimpeln.
Chemgaroo - Moleküle zum Anfassen
Chemie - nicht für jeden das Lieblingsfach in der Schule … doch an
dieser Station wird Chemie auf einmal ganz lebendig. Dreidimensionale
Modelle von Molekülen im Computer, die der Besucher drehen und wenden
kann, das ist etwas ganz anderes als trockene Theorie. Und wer noch
mehr Interesse hat, kann einmal zuschauen, wie eine chemische Reaktion
eigentlich aussieht … der Computer und die richtige Software machen's
möglich.
Print your Finger
Fingerabdrucksensoren hat fast jeder schon einmal gesehen … und bald
werden wir ihnen jeden Tag begegnen. Aber wie funktioniert so ein
Sensor eigentlich und was kann man damit denn so alles machen? Das
beantwortet diese interessante Station mit einer Reihe von Exponaten,
bei der man auch mal angucken kann, wie der eigene Finger sich als
Computerdatei so darstellt und was in der Welt von morgen wohl noch so
alles an Sensoren in diesem Bereich entwickelt oder eingesetzt
werden.
Laserschwert oder Laserstrahl
Seit "StarWars" weiß eigentlich jeder, dass Laser irgendwas mit Licht
zu tun haben. Tatsächlich sind in der Technik sehr viele verschiedene
Arten von Lasern im Einsatz … auch wenn es noch keine Laserschwerter
gibt. Die Anwendungspalette reicht dabei vom Schneiden von Material bis
zum Laserpointer, den man für ein paar Euro an jedem gut sortierten
Flohmarktstand findet. Aber wer weiß schon, dass Laser auch in der
Messtechnik verwendet werden und man eine mikrochemische Information
damit erhalten kann, ohne Material zu entfernen oder eine chemische
Reaktion durchzuführen? Wie das geht, kann man Live an dieser Station
erleben.
Alles Mikro oder was? - Chips in deinem Rechner
Dass Mikro-Chips aus Dresden etwas Besonderes sind, das weiß in Sachsen
jedes Kind. Aber wer hat schon mal in einen Chip hineingeschaut? Hier
beginnt die spannende Reise ins Innenleben der kleinen "Herzen" eines
jeden Rechners. Der Besucher kann mit einem Hochleistungsmikroskop
selber einmal nachschauen, wie die Leiterbahnen in einem Chip verteilt
sind oder … man staune … wie ein Bit aussieht. Selbst gesehen ist immer
noch am Besten, dann kann man mitreden. Und die großen Hersteller aus
Dresden informieren über noch über Ausbildungs- und
Karrieremöglichkeiten in einem der spannendsten Technologiebereiche,
dies es überhaupt gibt.
Nichtraucher oder Raucher? Mikro-Lungentest
"Hauchen Sie mal" - Teil 1. Mikrotechnik im Einsatz der Medizin. Statt
schmerzhafter Lungenuntersuchungen kommen immer mehr Mikro-Lungentests
zum Einsatz, bei denen in der Atemluft spezielle Moleküle nachgewiesen
werden, die eine eventuelle Krankheit anzeigen. Daher: selber mal
hauchen und mal schauen, wie es der eigenen Lunge so geht.
"Hauchen Sie mal"…der Mikro-Alkoholtester
"Hauchen Sie mal" - Teil 2. Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz und
Firmen, die mit gefährlichen Substanzen arbeiten, sie alle müssen
wissen, "was so in der Luft liegt", bevor sich ein gefährliches
Gasgemisch bildet. Dazu dienen chemische Mikronasen. An dieser Station
wird die "harmlose" Variante demonstriert: "Haben Sie etwas getrunken?"
so fragt der Polizist bei der Verkehrskontrolle … und dann kommt der
Moment der Wahrheit … auf die Promille genau. Wie das funktioniert,
kann der Besucher sich einmal anschauen, und die Erwachsenen können
auch mal selbst probieren …
Kino - Lounge Bereich - Music
Müde geworden von all der Informationsflut? Hier kann man ausruhen.
Kurze Filme, ruhige Musik, bequem sitzen oder liegen … im Lounge
Bereich Kräfte tanken für eine zweite Runde … oder mit anderen über die
Eindrücke diskutieren … Herzlich Willkommen!
Mikrowelten - Zukunftswelten: Die unsichtbare
Revolution
Was haben der "Mars Rover", ein ferngesteuertes Fahrzeug zur Erkundung
des Planeten Mars, und eine Jacke, die über die Umgebungstemperatur
informiert, gemein? Sie sind mit Mikrosystemtechnik ausgestattet -
technische Entwicklungen, die oft mit bloßem Auge nicht mehr zu
erkennen sind. Die "Mikrowelten-Zukunftswelten"-Ausstellung führt Euch
durch die unbekannte und unsichtbare Mikrowelt und lädt zum Mitmachen
ein.
Auf dem Freigelände:
NanoTruck: Reise in den Nanokosmos - Die Welt kleinster
Dimensionen
Ein Meter verhält sich zu einem Nanometer (nm) etwa, wie der
Durchmesser eines Tennisballs zum Erddurchmesser. Eine mobile
Erlebniswelt und bietet auf rund 60 Quadratmetern Raum für Wissenschaft
"live". Mehr als 30 Exponate, darunter Messgeräte, die Atome sichtbar
machen, und Materialien mit verblüffenden Eigenschaften, vermitteln auf
anschauliche Weise die faszinierende Welt der Nanotechnologie.
Future Truck - Fahr in Deine Zukunft
Wie funktioniert eine Brennstoffzelle und was kann ich damit machen?
Finde es heraus! 16 Meter lang, 18 Tonnen schwer und von einer 400 PS
starken Zugmaschine gezogen - der Future Truck lädt Dich ein, Deine
Sinneswahrnehmung zu trainieren und technische und
naturwissenschaftliche Phänomene zu erkennen und zu verstehen.
Der fahrerlose Touareg "Stanley"
Dieser nur durch Elektronik gesteuerte Geländewagen gewann 2005 die
amerikanische Grand Challenge, bei der autonome Automobile, also Autos
ohne Fahrer, gegeneinander antraten. Volkswagen präsentiert den Stanley
auf dem Freigelände und Du kannst einen Blick hinter die Kulissen der
Elektronikforschung im Automobilbereich werfen.

