Podiumsdiskussion
Mikrosystemtechnik – Gestärkt aus der Krise. Innovativ in den Aufschwung?
Dienstag, 13. Oktober, 17:20 - 18:20
ECC Raum 1
Moderation: Dr. Norbert Lossau, Die Welt
Teilnehmer:
F. Bartels, Bartels Mikrotechnik GmbH, Dortmund
W.-D. Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
G. Bischopink, Robert Bosch GmbH, Gerlingen-Schillerhöhe
H. Reichl, FhG IZM, Berlin
K. Weyer, ELMOS Semiconductor AG, Dortmund
„Wir wollen stärker aus der Krise hervorgehen, als wir hinein gegangen
sind“, formulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang des Jahres.
Tatsächlich besteht jetzt, etliche Monate nach dem Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehmann Brothers, den Verwerfungen am Finanzmarkt und
dem globalen Konjunktureinbruch die Chance, in Deutschland neue Kräfte
für Wachstum und Beschäftigung freizusetzen.
Die deutsche Wirtschaft ist stark, ihre Produkte sind weltweit
wettbewerbsfähig. Gerade im Bereich zukunftsweisender
Schlüsseltechnologien – wie der Mikrosystemtechnik – ist Deutschland
international führend.
Ein klarer Standortvorteil, der in den letzten Monaten weiter ausgebaut
wurde: Die Konjunkturpakete der Bundesregierung haben sich auch auf die
hiesige Forschungslandschaft niedergeschlagen und nachhaltige
Investitionen in Forschung und Entwicklung möglich gemacht. Krisen
bergen eben immer auch Chancen.
Fest steht: Mit der konsequenten Weiterentwicklung und raschen
Implementierung innovativer Spitzentechnologien können nun die Weichen
für den nächsten Aufschwung gestellt werden. Denn neuartige
Technologien erlauben messbare Produktivitätssteigerungen in einer
anlaufenden Konjunktur, sie erschließen neue Märkte für neue Produkte
und helfen bei der Beherrschung der gesamten Wertschöpfungskette, auch
über Unternehmensgrenzen hinweg.
Welchen Beitrag kann speziell die Mikrosystemtechnik zur Bewältigung
der Krise leisten? Welche Möglichkeiten bietet sie für den Standort
Deutschland? Auf diese und andere Fragen soll im Rahmen der prominent
besetzten Podiumsdiskussion eingegangen werden.