Begrüßung und Plenarvorträge (2)

Mittwoch, 28. Oktober 2015 - 08:30 - 10:20 Uhr

08:30 - 08:35 Uhr - Begrüßung

Prof. Dr. Volker Saile, Wissenschaftlicher Tagungsleiter, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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08:35 - 09:05 Uhr - MEMS: Trends und Herausforderungen vernetzter Sensorsysteme

Dr. Kilian Bilger, Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung, Mikrosysteme und Nanotechnologie, Robert Bosch GmbH, Gerlingen

Bosch ist mit mehr als fünf Milliarden verkaufter Sensoren seit 1995 einer der Pioniere der Mikrosystemtechnik und führender Hersteller von MEMS-Sensoren. Die Etablierung der MEMS-Sensorik erfolgte zunächst im Automobilbereich für Anwendungen in Airbag-Systemen, ESP und im Antriebsstrang. Erfolgsfaktoren und Enabler waren hier vor allem die Entwicklung neuer Wafer-Level-Technologien wie z.B. der Bosch-Trench-Prozess (DRIE) oder poröses Silizium.

Heute befinden sich Bosch-Sensoren in jedem zweiten Smartphone. Anwendungen im Consumerbereich haben mittlerweile eine wichtige Treiberrolle für Innovationen in der Mikrosystemtechnik übernommen. MEMS-Sensoren stellen eine wichtige Schlüsselkomponente für zukünftige IoT-basierte Anwendungen und Lösungen im Bereich Smart Home,  Industrie 4.0, Logistik und Mobility dar und bieten somit weiterhin  großes Wachstumspotenzial. Anforderungen und Enabler sind heute – neben der weiteren Erschließung neuer Messgrößen – vor allem die Hochintegration von Sensormodulen (System-in-Package, System-on-Chip), weitere Minimierung von Baugröße und Stromverbrauch, die Implementierung neuer Funktionen durch Sensordatenfusion und  Algorithmen, time-to-market und die Vernetzung. Die ganzheitliche Betrachtung aller Komponenten eines Sensorsystems sowie entsprechende, datenbasierte Geschäftsmodelle werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor in den neuen Anwendungsfeldern.

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09:05 - 09:35 Uhr  Mikroelektronik - Innovationsförderung der Bundesregierung

Dr. Stefan Mengel, Bundesministerium für Bildung und Forschung

In der Hightech-Strategie der Bundesregierung wird die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie hervorgehoben. Deutschlands wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit hängt davon ab, wie die Potenziale solcher Schlüsseltechnologien durch Forschung erschlossen und durch Innovation am Standort umgesetzt werden. Branchen wie der Maschinen-und Anlagenbau, die Elektroindustrie oder der Fahrzeugbau benötigen für ihre Innovationsstärke auch eine wettbewerbsfähige Mikroelektronik in Deutschland und Europa. Neben rein elektronischen Bauelementen spielen Sensoren, Aktoren und Mikrosysteme – die sogenannten
"More than Moore"-Elemente dabei eine immer größere Rolle. Sie sind unerlässlich, um bei der fortschreitenden Digitalisierung – wie z.B. mit Industrie 4.0 in der Produktion - im Wettbewerb bestehen zu können. Die Bundesregierung wird die Mikroelektronik deshalb gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft gezielt fördern.

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09:35 - 10:00 Uhr Alfred-Kuhlenkamp-Preis 2015

10:00 - 10:05 GMM-Preis

10:05 - 10:20 Uhr COSIMA Preisverleihung


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